Woran man gute Übersetzungen erkennt

Es kommt aufs Detail an

Wer kennt das nicht? Stolz und voller Vorfreude setzt man sich an den Schreibtisch und beginnt, das frisch gekaufte Notebook einzurichten. Erst klappt alles einwandfrei, doch dann taucht ein erstes kleines Problem auf. „Wofür gibt es Handbücher?“, denkt man sich. Oft wird der Blick in die Bedienungsanleitung von Software oder technischen Geräten allerdings zum Rate-Quiz der besonderen Art: „Indem Sie die Druckformat­vorlage des Dokuments mit der Druckformatvorlage der Druckformatvorlage verbinden, können Sie die Druckformatvorlage der Dokumentenvorlage aktualisieren (…).“

Technische Übersetzungen

Es gibt eine ganze Reihe unverständlicher Produkt-Manuals, die kaum zu entschlüsseln sind. Das Problem tritt weltweit auf und gilt für Elektroartikel oder Möbel genauso wie für auch für Maschinen, Anlagen oder Software. Hauptgrund: schlechte Übersetzungen. Weiterlesen

Simultan-Dolmetschen

Mehr als 30 Minuten am Stück hält kaum einer durch

Beim Simultan-Dolmetschen sind Geschwindigkeit und Konzentration gefragt. Die Experten übertragen in Echtzeit Gesprochenes in eine andere Sprache.

Höchste Konzentration trifft auf perfektes Sprachgefühl: Simultan-Dolmetscher gehen an Grenzen. Meist sitzen sie in einer Kabine am Rande einer Konferenz und übersetzen das Gesprochene parallel zum Redner. „Für unsere Aufträge buchen wir in der Regel zwei ausgebildete Top-Dolmetscher, die sich abwechseln. Denn mehr als 30 Minuten Simultan-Dolmetschen am Stück hält kaum einer durch“, erzählt Matthias Angermund, Projekt­manager bei Lingua-World.

Lingua-World Simultan-Dolmetscher

Tatsächlich ist das Simultan-Dolmetschen ein Knochenjob fürs Gehirn. Gleichzeitig zuhören, übersetzen und sprechen, das Ganze in zwei Sprachen, so etwas können nur erfahrene Dolmetscher mit einer intensiven Ausbildung und einer ganzen Portion Stress­resistenz. Eine Studie der Weltgesundheits-organisation WHO von 2007 ergab, dass Simultan-Dolmetschen einer der stressigsten Jobs der Welt ist. Weiterlesen

Lingua-World Stuttgart

Kundenzufriedenheit durch Qualität: Was das neue Team von Lingua-World so erfolgreich macht

Drei Powerfrauen für Lingua-World: Laura Gesenhoff, Anita Blum und Ana Matic sind das neue Team am Standort Stuttgart – und sie sind erfolgreich!

Ein Fragebogen für eine Marktforschungsstudie soll in elf Sprachen übersetzt werden. Eine deutsche Website muss für den chinesischen Markt fit gemacht werden. Und die örtliche Staatsanwaltschaft benötigt sofort einen Gerichtsdolmetscher: Für Laura Gesenhoff, Anita Blum und Ana Matic sind solche Anfragen Alltag. Die drei Frauen sind das neue Team bei Lingua-World und kümmern sich mit viel Einsatz und Leidenschaft um Übersetzungen, Dolmetscheraufträge und Website-Lokalisierungen für Kunden aus dem Raum Stuttgart.

Lingua-World, Team Stuttgart

„Im Schnitt bearbeiten wir 30 Aufträge pro Tag“, berichtet Laura Gesenhoff. Die 26-Jährige kam erst im Oktober letzten Jahres ins Stuttgarter Lingua-World-Team und ist mittlerweile Leiterin der Filiale in der Neckarmetropole. „Unser Standort floriert. Die Wirtschaftskraft der Region sorgt für viele Aufträge von Unternehmen aus der Industrie. Großkunden sind vor allem die Autoindustrie und die vielen Zuliefererbetriebe“, so Gesenhoff. Grundlage des Erfolgs der Stuttgarterinnen ist nicht nur die schnelle und präzise Übersetzungsarbeit, sondern auch die klare Orientierung am Kundenwunsch. Laura Gesenhoff: „Wir schauen bei jedem Auftrag, was wir für den Kunden noch verbessern können: Passt der Sprachstil wirklich perfekt zum Kunden? Ist die gewählte Fachterminologie exakt auf die Branche abgestimmt? Wir wollen jede Übersetzung zu einhundert Prozent auf den Punkt abliefern.“ Weiterlesen

Tweet, like, share: Social Media weltweit

Dos and Don’ts der internationalen Social Media-Strategie
Social Media ist ein weltweites Phänomen. Doch die Nutzung der beliebten Plattformen wie Facebook und Twitter unterscheidet sich von Land zu Land.

Facebook hat in Deutschland etwa 28 Millionen Nutzer, das Bilder-Netzwerk Instagram kommt aktuell auf etwas über vier Millionen Nutzer, rund zwölf Millionen Deutsche sind wenigstens einmal im Monat bei Twitter unterwegs. Social Media gehört längst zum ganz normalen Alltag vieler Menschen. Doch die Deutschen gelten im internationalen Vergleich als Social Media-Muffel. Nur knapp die Hälfte derer, die das Internet nutzen oder ein Smartphone besitzen, sind auch regelmäßig in sozialen Netzwerken unterwegs. Damit liegt Deutschland etwa gleichauf mit Pakistan. Das sagt eine Studie des Pew Research Centers zum weltweiten Interesse an Social Media-Angeboten. Im Schnitt nutzen drei von vier Internetnutzern weltweit Social Media. Besonders stark tummeln sich die Menschen in Jordanien und Indonesien in den sozialen Netzwerken.

Social Media Lokalisierung

Wenn Unternehmen die große Reichweite der beliebten sozialen Netzwerke für sich nutzen und auf den Plattformen mit Kunden, Bewerbern oder Geschäftspartnern kommunizieren möchten, sollten sie daher in jedem Fall einige länderspezifische Unterschiede im Nutzerverhalten beachten. Weiterlesen

Business-Kultur in den USA: Think positive! And yes, that’s you!

Der „American Way of Life“ klingt nachahmenswert: Die Amerikaner sind immer optimistisch, aktiv und am eigenen Glück orientiert. Doch ist diese Lebensart auch in der Geschäftskultur der USA verankert? Während meiner letzten Reise in die Staaten sammelte ich einige interessante Erfahrungen darüber, was jenseits des Atlantiks im Business zählt. Ich war mit 15 anderen Unternehmern und Start-up-Gründern Teil­nehmerin des „Startup and Entrepreneur Program“ der Außenhandelskammer USA. Veranstaltet wurde der einwöchige Business-Trip nach New York von NRW.International im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung NRW.

Pitch Night Networking

Eines stellte ich bei den vielen geschäftlichen Treffen in den USA schnell fest: Im ameri­kanischen Geschäftsleben ist vieles ganz anders, als in Deutschland. Der deutlichste Unterschied besteht für mich darin, dass „Doing Business“ dort ganz massiv mit Net­working verbunden ist. Die US-amerikanische Expertin für Business-Etikette, Jacqueline Whitmore, empfiehlt tatsächlich, 30 Prozent des Arbeitsalltags für berufliche Beziehungs­pflege einzusetzen – und auch in der Freizeit so viel wie möglich am eigenen Netzwerk zu arbeiten. Im Unterschied zu Deutschland geht Networking in den USA viel einfacher. Denn Amerikaner sind wahre Könner beim „Socializing“. Ob in Meetings oder auf Konferenzen: Der Smalltalk ist für sie absoluter Standard im Business und daher fester Bestandteil jedes geschäftlichen Termins. Für Deutsche wirkt das sogenannte „working the crowd“ oft sehr oberflächlich. In den USA ist es aber völlig normal, kurz an einen Tisch zu treten, sich vorzustellen, etwas Smalltalk zu halten und danach die nächste Gesprächsrunde anzusteuern. Weiterlesen

Business-Kultur in den USA: Wo Zeit Geld ist

New York. Mega-Metropole und Nabel der Welt. Für mich war der „Big Apple“ kürzlich Ziel eines außergewöhnlichen Business-Trips: Im Rahmen des „Startup and Entrepreneur Program“ (STEP NYC) der Außenhandelskammer USA (AHK USA) reiste ich mit 15 anderen Unternehmern für eine Woche in die Metropole. Das Programm unterstützt deutsche Unternehmen bei den ersten Schritten auf dem US-amerikanischen Markt. Denn wer dort Fuß fassen möchte, benötigt das richtige Netzwerk, gute Beziehungen und eine durchdachte Geschäftsstrategie. Hier hilft das STEP NYC-Programm mit spannenden Workshops zu allen wichtigen Business-Bereichen, wertvollen Kontakten zu ameri­kanischen Unternehmen und der Chance, das eigene Geschäftsmodell vorzustellen und knallhart bewerten zu lassen. Möglich machen dies die Experten der AHK USA sowie Brian Frumberg, Gründer von VentureOut, der ausländische Unternehmen mit ameri­kanischen Kapitalgebern zusammenbringt.

Alex & Startups

Doch worauf kommt es an, beim Business im „Land der Freiheit“? Was unterscheidet die Geschäftskultur in Deutschland von der in den USA? Und welche Aspekte sollten Unternehmer auf jeden Fall im Auge haben, wenn sie in den USA Geschäfte machen wollen? Weiterlesen