Ob als Partnerland bei der diesjährigen großen Reisemesse ITB in Berlin, durch Direktflugverbindungen zwischen Frankfurt und Kolkata (Kalkutta), und nicht zuletzt durch die populären Bollywoodfilme, Indien ist derzeit sehr präsent und macht vor allem eine gute Figur. So ist Indien in vielen Bereichen– Software, Transportwesen, Umwelt, Gesundheits- und Sicherheitssysteme, Sport, u.v.a. – im Aufschwung begriffen.
Indien zeichnet sich durch:
Der Aktienmarkt in Indien ist seit den Parlamentswahlen 2004, bei denen Manmohan Singh Premierminister wurde, outperformed, d.h. der indische Aktienindex Sensex stieg von 2003 bis 2006 um 418 Prozent, im Vergleich dazu der DAX um 222 Prozent. Man spricht deshalb auch von dem so genannten „Singh-Effekt“.
Das indische Bruttosozialprodukt könnte bis 2020 um 5,5% wachsen, im Vergleich dazu China um 5,2%, die Türkei um 4,1% und Südkorea um 3,3%.
Das Bruttoinlandsprodukt in Indien könnte bis 2020 um 5,5% steigen, verglichen dazu in den USA um 3,1%, in Europa um 2,0 % und in Deutschland um 1,5%.
Somit könnte Indien sich bis 2050 neben China, den USA und Japan zu einer der größten Volkswirtschaften der Welt entwickeln, wobei Deutschland sich zumindest als Top-Handelspartner nach den USA und China zählen kann. So wurde 2006 der bilaterale Handel zwischen Deutschland und Indien gesteigert. Der Export nach Indien stieg um 50%, der Import nach Deutschland um 26%. Gerade mittelständische Unternehmen schätzen die Zusammenarbeit mit den indischen Geschäftspartnern.
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