Sawubona, Thabille!

Jeder Mensch besitzt ein Foto, das mehr sagt als tausend Worte.

Ich möchte meines mit Ihnen teilen, denn es steht für die Eindrücke meiner Reise nach Soweto – einer Reise, die vor fünf Jahren begonnen und mich sehr geprägt hat. Damals gründete ich Lingua-World in Johannesburg. In meinem Alltag in Johannesburg bin ich seitdem nicht nur die Unternehmerin, die auf einem anderen Kontinent eine Firma führt. Zu diesem Alltag gehören ebenso die einzigartigen Geschichten, die die Kinder dort mit mir geteilt haben.

Nelly Kostadinova in Soweto

Dazu zählt auch die Geschichte von Thabille. Sie ist eines von sieben Kindern der Familie. Ihre Mutter ist an Aids erkrankt, ihr Vater arbeitslos. Thabille stammt aus Südafrika, genauer gesagt aus Soweto, dem Geburtsort Nelson Mandelas. Dort werden viele afrikanische Sprachen gesprochen: Thabille grüßt auf Zulu, „Sawubona“ – das heißt „Hallo!“. Nur wenige Meter von der Geburtsstätte Mandelas entfernt befindet sich die Youth Alive Ministeries (YAM), eine gemeinnützige Einrichtung, die sich seit der Apartheid für die Beratung und Betreuung benachteiligter Kinder und Jugendlicher in schwierigen Lebenslagen einsetzt.

Etwa 50.000 Kinder haben bisher die verschiedenen Angebote genutzt, die sich auf die Stärkung des Selbstbewusstseins, die Bildung und die gesellschaftliche Förderung fokussieren. Aber leider stößt YAM inzwischen an seine Kapazitätsgrenzen und einige der fünfzig Jahre alten Gebäude sind marode und baufällig. Das Engagement der Mitarbeiter und die Begeisterung der Kinder haben mich zum Mitmachen inspiriert. Aus diesem Grund habe ich eine Computerschule in den Townships eingerichtet, die Kindern und Jugendlichen einen Einstieg in den Umgang mit den Neuen Medien bietet – eine wichtige Voraussetzung auf der Suche nach einem qualifizierten Job.

Nelly Kostadinova zu Besuch bei den Kindern von Youth Alive Ministries

Wie Sie wissen, feiere ich dieses Jahr mein 20-jähriges Firmenjubiläum. Ein Anlass zum Feiern – für mich ein Anlass, etwas von dem Glück, das mir widerfahren ist, zurück­zugeben. Sprache verbindet – das erlebe ich in meiner täglichen Arbeit.

Sprache kann nur durch Bildung wachsen und hier möchte ich – gemeinsam mit Ihnen – ansetzen: Lassen Sie uns gemein­sam „Sawubona, Thabille!“ sagen!

Helfen Sie, die Zukunft der Kinder von YAM zu gestalten. Die Modernisierungs­maß­nahmen fördern die Bildung und ein selbst­bestimmtes Leben. Mitgestalten und Mit­helfen ist „kinderleicht“: Übernehmen Sie eine Projektpatenschaft für einen der Bau­abschnitte – alleine als Unternehmer, im Unternehmen oder auch gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern.

Was sich hinter einer Projektpatenschaft verbirgt, und wie Ihre Hilfe vor Ort ankommt, erzähle ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch. The Future begins today!

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen
Nelly Kostadinova

Über Lingua-World

Lingua-World gehört mit einem Jahresumsatz von mehreren Millionen Euro und 17 Standorten auf zwei Kontinenten zu den erfolgreichsten Sprach-Dienstleistern auf dem deutschen Markt. Weltweit arbeiten mehr als 10.000 freie Übersetzer und Dolmetscher für das Kölner Unternehmen. Lingua-World steht für hochwertige Lösungen und ist nach ISO 9001:2008 zertifiziert. Das Portfolio umfasst Übersetzungen, Dolmetscher-Services und Lokalisierungen, zum Beispiel von Software und Websites im 24h-Service sowie internationales Marketing. Das Unternehmen wurde 1997 von Nelly Kostadinova gegründet und wird noch heute von ihr geleitet

Über Youth Alive Ministeries

Seit seiner Gründung 1959 in Soweto setzt sich die christliche Jugendeinrichtung Youth Alive Ministries (YAM) überkonfessionell für die Verbreitung des Evangeliums unter jungen Menschen in Südafrika ein. Die Mitarbeiter sehen eine ihrer Hauptaufgaben in der Beratung und Betreuung benachteiligter Kinder und Jugendlicher in schwierigen Lebenslagen. Über 50.000 junge Südafrikaner haben bereits von den niedrigschwelligen Bildungsangeboten in Jugendzentren, Camps und Workshops profitiert. Der geplante Neubau des Youth Alive Centres in Soweto soll die Organisation zukunftsfähig machen.

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