USA – Das Land der großen Emotionen

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Wann auch immer in den USA etwas passiert, die ganze Welt schaut zu! Sei es nun die Wiederwahl des aktuellen Präsidenten Barack Obama, der waghalsige Sprung des österreichischen Extrem-Sportlers Felix Baumgartner, das große „Thanksgiving“-Fest, das die klassische Weihnacht bei uns ja bei weitem noch übertrumpft, der aktuelle Tod von Fernsehfiesling „JR Ewing“ alias Larry Hagman, um nur einige Beispiele zu nennen.

Man leidet mit bei Anschlägen, man freut sich, wenn das Gute siegt und das Böse verliert. Eins haben all diese Ereignisse gemeinsam: Sie sind emotional und bewegen! Nicht umsonst wurde und wird deshalb Filmgeschichte immer in den USA geschrieben; abgesehen von dem Budget, das andere Länder nicht haben, wären auch ansonsten Blockbuster wie „Titanic“, „Avatar“ oder die „Twilight“-Saga kaum möglich. Es sind stets die Gefühle, die im Vordergrund stehen, und auch in den Medien weltweit Anklang und Resonanz finden.

Filmset

Was aber bedeuten die USA als Wirtschaftsnation für den Übersetzermarkt, bei dem es ja bekanntermaßen eher um Fakten geht? Schließlich musste dieses große Land in den vergangenen Jahren auch erhebliche finanzielle Einbußen einstecken und eine hohe Arbeitslosigkeit verkraften, was zur weltweiten Wirtschaftskrise führte.

Der feine Unterschied:

Nach wie vor sind deutsch-englische bzw. englisch-deutsche Übersetzungen die am häufigsten angefragten Sprachen. Dabei ist „Englisch“ aber nicht gleich „Englisch“! Wissen Sie denn, dass es erhebliche Unterschiede zwischen dem „British“ (BE) und „American English“ (AE) gibt und kennen Sie diese überhaupt? Dann wollen wir Ihnen diese heute kurz erklären: Grundsätzlich wird in der Business-Welt eher das britische Englisch zur Übersetzung genommen und gesprochen. Dies wird auch an Hochschulen gelehrt. An Universitäten kann man allerdings zwischen „Anglistik“ und „Amerikanistik“ wählen, womit auch die jeweilige Literatur des Landes einhergeht. Europäisch ausgerichtete Firmen und Unternehmen aus dem Commonwealth bzw. ehemaligen Commonwealth, wie z.B. Indien, greifen eher auf das britische Englisch zurück. Aber wenn wir den europäischen Wirtschaftssektor verlassen, dann treffen wir auch wieder auf Unternehmen, die das amerikanische Englisch bevorzugen, wie z.B. China, Japan oder Afrika.

Kleine Sprachkunde:

Beispiele dafür sind Wörter mit –ou-, d.h. „Farbe“ „colour“ (BE) und „color“ (AE), oder „Nachbar“ „neighbour“ (BE) und „neighbor“ (AE). Interessant auch die Schreibweise mit –re; da heißt es „centre“ (BE) und „center“(AE) oder „theatre“ (BE) und „theater“ (AE). Oder bei Verben: „spezialisieren“, „to special-ise“ (BE) und „to special-ize“ (AE). Bei manchen Wörtern gibt es gleich eine andere Bedeutung, z.B. heißt „Aufzug“ auf AE „elevator“, auf BE „lift“. „Herbst“ heißt in BE „autumn“ auf AE „ fall“, „Keks“ auf BE „biscuit“, in AE „cookie“.

In der Grammatik gibt es hingegen kaum Unterschiede! Deshalb ist es für uns und unsere Übersetzer bzw. Dolmetscher immer wichtig zu erfahren, aus welchem Land der Auftrag kommt, wer der Kunde ist, und an wen er sich richtet, damit wir Sie kompetent beraten und Ihren Auftrag zur Ihrer vollsten Zufriedenheit bearbeiten können!

Also zögern Sie nicht und geben Sie uns bitte so viel Infos wie möglich. Sie sehen, es gibt viele Feinheiten in unserer Branche!

The USA – The Land of High Emotions

Whenever something happens in the USA, it attracts the attention of the entire world! Examples of such occurrences include the re-election of the current President, Barack Obama, the daredevil jump made by the Austrian extreme athlete Felix Baumgartner, the huge „Thanksgiving“ festivities that outdo our classic Christmas celebrations by far and the recent death of the TV villain „JR Ewing“, alias Larry Hagman, to name but a few.

If America is attacked, we suffer and sympathise with the entire nation and when good overcomes evil, we all celebrate together. All of these events have one thing in common: they are emotional and move people! It therefore comes as no surprise that film history has always been, and indeed continues to be, written in the USA, which also offers a budget that is much higher than that of other countries and without which blockbusters like „Titanic“, „Avatar“ or the „Twilight“ saga would be virtually impossible to make. In America, feelings always take centre stage and also attract media attention and a huge response on a global level.

Filmset

But what is the significance of the USA as an advanced economy for the translation market, which is well known for focusing on the facts? After all, over the past few years this major country has also had to deal with serious financial losses and a high unemployment rate that led to the global economic crisis.

The subtle distinction:

German > English and English > German are still the most popular language combinations in the translation market. It is, however, important to remember that „English“ isn’t always just „English“! Did you know, for example, that there are significant differences between „British English“ (BE) and „American English“ (AE) and if so, do you know exactly what they are? In case you don’t, we have decided to provide a brief introduction to these differences in this blog entry. British English tends to be the language spoken and used for translations in the business world. It is also the language taught at German colleges and universities, although students also have the option of choosing between „English Studies“ and „American Studies“, which additionally explore the literature of the country in question. Companies oriented towards the European market and those based in Commonwealth or former Commonwealth countries such as India tend to use British English in their work. Outside of the European business sector, however, there are a number of countries in which companies prefer to use American English, for example China, Japan or Africa.

A brief linguistic overview:

Some examples of the differences between British English and American English include words written with -ou- in British English, for example „colour“ (BE) versus „color“ (AE) or „neighbour“ (BE) versus „neighbor“ (AE). Other interesting spellings include the use of -re in British English, for example „centre“ (BE) compared to „center“ (AE) or „theatre“ (BE) compared to „theater“ (AE) or the difference between s and z in verbs like „to specialise“ (BE) and „to specialize“ (AE). These two forms of the English language even sometimes use different words for the same item or concept in cases such as the American „elevator“, which British English refers to as a „lift“, or contrasts such as „autumn“ (BE) and „fall“ (AE) or „biscuit“ (BE) and „cookie“ (AE).

Although British and American English differ where their orthography and vocabulary are concerned, they are practically identical when it comes to grammar! The differences outlined above mean that it is always important for us and our translators and interpreters to know where an order has come from, who the customer is and the target audience so that we can give you competent advice and ensure that you are completely satisfied with the translation or interpreting service provided!

Please bear this in mind when submitting your enquiry and do not hesitate to provide us with as much information as possible. As you can see from this blog article, our line of work is full of intricacies and subtle differences!

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