{"id":1564,"date":"2015-10-02T20:10:11","date_gmt":"2015-10-02T18:10:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lingua-world.de\/blog\/?p=1564"},"modified":"2018-08-12T21:04:10","modified_gmt":"2018-08-12T19:04:10","slug":"wir-muessen-helfen-und-mit-anfassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lingua-world.de\/blog\/wir-muessen-helfen-und-mit-anfassen\/","title":{"rendered":"\u201eWir m\u00fcssen helfen und mit anfassen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Ersch\u00f6pft und ausgelaugt, aber gl\u00fccklich. Eine syrische Familie mit zwei Kindern trifft um Mitternacht am Flughafenbahnhof K\u00f6ln\/Bonn ein. In ihren Gesichtern spiegeln sich die Strapazen der Reise wider, dennoch wirken sie erleichtert und sind guter Stimmung. Empfangen werden sie und die anderen Fl\u00fcchtlinge von Ersthelfern und Dolmetschern. Helfer mit farbigen Warnwesten begleiten auch die syrische Familie zu den Zelt-unterk\u00fcnften. Sie verteilen Essen, beantworten viele Fragen und bringen Hilfsbed\u00fcrftige zum Arztzelt. Auch ein Team von Lingua-World ist vor Ort.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1567\" src=\"https:\/\/www.lingua-world.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/lingua-world-marija-adamy.jpg\" alt=\"Marija Adamy, Lingua-World\" width=\"900\" height=\"675\" srcset=\"https:\/\/www.lingua-world.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/lingua-world-marija-adamy.jpg 900w, https:\/\/www.lingua-world.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/lingua-world-marija-adamy-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.lingua-world.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/lingua-world-marija-adamy-585x439.jpg 585w, https:\/\/www.lingua-world.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/lingua-world-marija-adamy-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Auf den Westen der <a href=\"https:\/\/www.lingua-world.de\/dolmetschen.htm\">Dolmetscher<\/a> stehen die jeweiligen Sprachen, die sie sprechen. \u201eJeder Fl\u00fcchtling, ob aus Syrien, den Balkan-Staaten oder aus Afghanistan, soll sofort erkennen, an wen er sich wenden kann und wer seine Sprache spricht. Das gibt ein St\u00fcck Sicherheit fern der Heimat\u201c, erkl\u00e4rt Marija Adamy, die das Lingua-World-Team koordiniert.<!--more--><\/p>\n<p>Seit das Unternehmen von der Stadt K\u00f6ln angefragt wurde, unterst\u00fctzen t\u00e4glich rund zw\u00f6lf Dolmetscher, wo es nur geht. \u201eWir m\u00f6chten helfen. Die Menschen, die hier ankommen, haben ihre Heimat hinter sich gelassen und ben\u00f6tigen unsere Unterst\u00fctzung\u201c, sagt die 32-J\u00e4hrige. Wo bekomme ich etwas zu essen und zu trinken? Wo kann ich mich waschen? Wo erhalte ich medizinische Hilfe und Kleidung?<br \/>\nDiese Fragen beantworten die Dolmetscher in dieser Nacht dutzende Male und helfen auch sonst jederzeit weiter. Bis zu zw\u00f6lf Stunden dauert ihr Einsatz und wann es losgeht, wird oft wenige Stunden vorher klar.<\/p>\n<p>Aus Sicherheitsgr\u00fcnden gibt die Stadt die Ankunftszeiten der Fl\u00fcchtlingsz\u00fcge erst kurz vorher bekannt. \u201eWir erhalten einen Anruf von der Stadt, bei dem Dolmetscher f\u00fcr die entsprechenden Sprachen bestellt werden, dann stehen wir auf Abruf\u201c, wei\u00df Adamy. In den meisten F\u00e4llen kommen die Z\u00fcge in der Nacht an und die Fl\u00fcchtlinge reisen am n\u00e4chsten Morgen mit Bussen weiter zu den Unterk\u00fcnften in ganz NRW.<\/p>\n<p>Die Eins\u00e4tze wecken auch bei den \u00dcbersetzern gemischte Gef\u00fchle. \u201eViele Kollegen, die vor Ort sind, berichten h\u00e4ufig von traurigen Bildern aber auch von Hoffnung, die sie in den Augen der Menschen sehen\u201c, sagt Marija Adamy. \u201eIch bin stolz, dass ich helfen kann und freue mich \u00fcber mein engagiertes Team. Es sind einfach tolle Menschen und wir k\u00f6nnen gemeinsam zeigen, dass wir in K\u00f6ln offen, freundlich und vor allem hilfsbereit sind.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ersch\u00f6pft und ausgelaugt, aber gl\u00fccklich. Eine syrische Familie mit zwei Kindern trifft um Mitternacht am Flughafenbahnhof K\u00f6ln\/Bonn ein. In ihren Gesichtern spiegeln sich die Strapazen der Reise wider, dennoch wirken sie erleichtert und sind guter Stimmung. 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