20 Jahre Lingua-World: Computer, Karteikarten und der erste Auftrag

Lingua-World eröffnet die erste Filiale an Allerheiligen 1997. 20 Jahre ist das her – und es war eine andere Zeit. Und der Anfang einer Erfolgsgeschichte.

Herbst 2017: Wenn Lingua-World-Projektmanagerin Regina Horvat eine Mail mit einer Übersetzungsanfrage bekommt, geht alles ganz schnell. Sie recherchiert in der riesigen Online-Datenbank nach passenden Übersetzern, schreibt eine Mail oder telefoniert kurz. Manche Aufträge sind dann binnen Stunden fertig übersetzt beim Kunden. Kein Drucker hat auch nur ein Blatt Papier gedruckt, niemand hat den Kugelschreiber in die Hand genommen – alles läuft komplett digital.

Lingua-World damals

Vor zwanzig Jahren sah der Büroalltag in einem Übersetzungsbüro noch vollkommen anders aus. Die Datenbank war damals ein Karteikasten. „Englischsprachige Über­setzer waren auf den rosa Karten eingeordnet“, erinnert sich Nelly Kostadinova. 1997 ist gefühlt schon eine Ewigkeit her. Es gab noch die Deutsche Mark, die Spicegirls sangen Hits und Jan Ullrich gewann die Tour de France. Weiterlesen

950 Seiten in zwei Wochen übersetzen? Kein Problem für Regina Horvat

Regina Horvat mit Nelly Kostadinova

Regina Horvat ist Senior-Projekt­managerin bei Lingua-World in Köln und schon seit 2011 Teil des Teams an der Luxemburger Straße.

Angefangen hat alles in einem Handy­geschäft. Hier machte Regina Horvat bis 2011 ihre Ausbildung zur Einzelhandels­kauffrau. Eine ihrer damaligen Kundinnen: Lingua-World-Chefin Nelly Kostadinova. Die war von Horvats Beratung so angetan, dass sie ihr direkt nach erfolgreich abgeschlos­sener Ausbildung einen Job als Projekt­managerin bei Lingua-World anbot. Horvat sagte zu. Weiterlesen

Inspirationen für „Geburtstags­gäste“ aus Südafrika

Wirtschaftsbotschafterin Nelly Kostadinova ermöglichte afrikanischen Mädchen Aufenthalt in Köln

20 Jahre Lingua-World

Drei Mädchen im Alter von 11 und 13 Jahren, aufge­wachsen in den Townships von Johannesburg, erkundeten eine Woche lang Köln und Um­gebung. Statt eine große Party zum 20-jährigen Bestehen ihres Unternehmens Lingua-World zu feiern, hatte Unter­nehmerin und Wirtschafts­botschafterin Nelly Kostadinova die Mädchen aus Südafrika nach Deutschland eingeladen, um ihnen Chancen und Möglichkeiten aufzuzeigen und sie frühzeitig zu ermutigen, ihren Weg zu gehen. Weiterlesen

Warum SEO-Übersetzungen so wichtig sind

Internationale Websites müssen die Sprache der Kunden sprechen.

Grundlage dafür sind nicht nur gute Fachübersetzungen, sondern auch such­maschinenoptimierte Inhalte.

SEO-Übersetzungen

Auf Unternehmen, die neue, internationale Märkte erschließen möchten, warten eine Reihe an Herausforderungen. Schnell drängen sich dann Fragen auf: Wie ist der Wettbewerb aufgestellt? Welche Erwartungen haben Kunden und Geschäftspartner an das Unternehmen? Und: Welche Sprache sprechen unsere Kunden? Diese Frage sollte nicht unterschätzt werden. Es reicht heute nicht mehr, die Unternehmens-Website, Broschüren und Kataloge einfach nur zu übersetzen und darauf zu hoffen, dass das eigene Business in der Fremde schon laufen wird. Heute sind professionelle Fachübersetzungen von Muttersprachlern Mindestvoraussetzung. Sie kennen Sprach­nuancen und kulturelle Eigenheiten des jeweiligen Landes und wissen, womit Kunden sich angesprochen fühlen – und womit nicht. Weiterlesen

Sawubona, Thabille!

Jeder Mensch besitzt ein Foto, das mehr sagt als tausend Worte.

Ich möchte meines mit Ihnen teilen, denn es steht für die Eindrücke meiner Reise nach Soweto – einer Reise, die vor fünf Jahren begonnen und mich sehr geprägt hat. Damals gründete ich Lingua-World in Johannesburg. In meinem Alltag in Johannesburg bin ich seitdem nicht nur die Unternehmerin, die auf einem anderen Kontinent eine Firma führt. Zu diesem Alltag gehören ebenso die einzigartigen Geschichten, die die Kinder dort mit mir geteilt haben.

Nelly Kostadinova in Soweto

Dazu zählt auch die Geschichte von Thabille. Sie ist eines von sieben Kindern der Familie. Ihre Mutter ist an Aids erkrankt, ihr Vater arbeitslos. Thabille stammt aus Südafrika, genauer gesagt aus Soweto, dem Geburtsort Nelson Mandelas. Dort werden viele afrikanische Sprachen gesprochen: Thabille grüßt auf Zulu, „Sawubona“ – das heißt „Hallo!“. Nur wenige Meter von der Geburtsstätte Mandelas entfernt befindet sich die Youth Alive Ministeries (YAM), eine gemeinnützige Einrichtung, die sich seit der Apartheid für die Beratung und Betreuung benachteiligter Kinder und Jugendlicher in schwierigen Lebenslagen einsetzt. Weiterlesen