Online Übersetzer und Dolmetscher werden – bequem von daheim

Als Übersetzungsdienstleister liegt uns der Nachwuchs an Übersetzern und Dolmetschern besonders am Herzen. Immer wieder mal informieren wir hier auf dem Blog über Wege in den Beruf. Und da tut sich was: Mit der Pandemie haben sich Lehren und Lernen sehr verändert. Die neue Lebens- und Arbeitswelt New Normal, deren Entwicklung von der Pandemie enorm beschleunigt wird, bietet auch neue Chancen für die Ausbildung Übersetzer und Dolmetscher, zum Beispiel bequem vom Sofa oder dem Schreibtisch im Homeoffice aus.

Die Pandemie verwandelt unsere Welt: Sie wirkt bremsend und beschleunigend zugleich. Nach nunmehr 21 Monaten mit dem Virus hält das New Normal, das sich mit „Neues Normal“ ins Deutsche übersetzen lässt, Einzug in alle Bereiche des Lebens – auch in die Berufsausbildung zum Übersetzer und Dolmetscher.

Während das Erlernen eines Berufes vor der Pandemie eine Sache war, bei der die Präsenz der Berufsausbildenden und Auszubildenden, der Lehrenden und Studierenden, normal war, ist das inzwischen anders. Im New Normal finden Berufsschule und Studium nicht mehr nur Face-to-Face statt, sondern teils oder ganz auch online. Wobei die Teils-teils-Option, die auch mit dem Attribut hybrid beschrieben wird, die Vorteile einer kompletten Präsenz mit den Vorteilen eines kompletten Distanzlernens zu vereinbaren versucht.

Wer im New Normal Übersetzer und Dolmetscher werden will, der kann die Ausbildung dank Angeboten im Web inzwischen auch von daheim aus absolvieren. Ein Anbieter schreibt, dass die Online-Berufsausbildung in fünf Fremdsprachen erfolge:

  • Arabisch
  • Englisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • und Russisch.

Webinar learning

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Wer kann online eine Ausbildung zum Übersetzer und Dolmetscher absolvieren?

Laut Anbieter würden sich die Ausbildungskurse an Personen aus Deutschland und dem Ausland richten, die neben dem Beruf schnell, flexibel lernen und ihre bislang sehr guten Fremdsprachenkenntnisse beruflich nutzen wollen. Der Online-Unterricht sei demnach interaktiv und finde für alle genannten fünf Fremdsprachen live in einem virtuellen Klassenzimmer statt – gemäß Stundenplan drei Mal in der Woche abends und auch samstags vormittags. An einem Tag pro Halbjahr fänden Präsenzseminare statt, bei denen man vor allem das Übersetzen aus dem Stegreif trainiere, um sich auf die mündliche Prüfung vorzubereiten.

Die künftigen Übersetzer und Dolmetscher sollten für die Online-Ausbildung zum staatlich geprüften Übersetzer bereits sehr gute Sprachkenntnisse mitbringen – sowohl in Deutsch als auch in der Fremdsprache, auf die sie sich spezialisieren wollten. Zumindest auf dem Niveau C1.

Exkurs: Was bedeutet das Sprachniveau C1

Der „Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen“ (kurz: Europäischer Referenzrahmen, noch kürzer: GER(S)) des Europarates beschreibt recht ausführlich verschiedene Niveaustufen, die aussagen, wie gut man eine Sprache in verschiedenen Bereichen (Sprechen, Lesen, Hören) beherrscht.

Zudem teilt der Europäische Referenzrahmen alle wichtigen europäischen Sprachtests in sechs unterschiedliche Schwierigkeitsstufen ein:

  • Schwierigkeitsstufe A (A1 und A2) steht demnach für eine „elementare Sprachverwendung“
  • Schwierigkeitsstufe B (B1 und B2) steht demnach für eine „selbständige Sprachverwendung“
  • Schwierigkeitsstufe C (C1 und C2) steht demnach für eine „kompetente Sprachverwendung“, wobei bei C1 von einem „fortgeschrittenen Kompetenzniveau“ und bei C2 von einer „nahezu muttersprachlichen Sprachbeherrschung“ die Rede ist.

Vergleichen lässt sich diese Kategorisierung mit den hierzulande früher und teils heute noch gängigen Sprachniveaus

  • Grundstufe (A)
  • Mittelstufe (B)
  • und Oberstufe (C).

Für C1 schreibt der GER(S) vor, dass man auf diesem Sprachniveau ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen könne. Zudem könne man sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Man könne die Sprache darüber hinaus im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel benutzen. Und man könne sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.

Wie läuft die Online-Ausbildung zum Übersetzer ab?

Bei der oben erwähnten Online-Berufsausbildung zum Übersetzer würden sich die Teilnehmenden von daheim aus einloggen, um dem Live-Unterricht auf dem Bildschirm zu folgen. Dabei würden sie gemeinsam mit anderen Teilnehmenden in einer Lerngruppe lernen. Außerdem würden die Auszubildenden dabei von muttersprachlichen Lehrkräften angeleitet, die den Unterricht in der jeweiligen Fremdsprache moderierten, erklärt einer der Anbieter.

Während der Kurse gebe es regelmäßig Leistungskontrollen und Hausaufgaben. Das Webinar diene dann zum Beispiel auch dazu, daheim selbständig angefertigte Übersetzungen zu vergleichen und sich anschließend mit der Gruppe auf die beste sprachliche Lösung zu einigen.

Welchen Abschluss erlangen Absolvierende der Online-Ausbildung zum Übersetzer?

Laut einem Anbieter würden die Absolventen der Online-Ausbildung zu Fachübersetzenden für Wirtschaft und Recht ausgebildet werden. Wer die staatliche Prüfung bestehe, könne sich darüber hinaus von den Gerichten ermächtigen lassen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss verleihe die Ausbildungsstätte eigenen Angaben zufolge ein Zertifikat. Die staatliche Prüfung, die eine Mitgliedschaft im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) ermögliche, könne danach abgelegt werden, zum Beispiel bei der Hessischen Lehrkräfteakademie in Darmstadt.

Was sollte man für die Online-Ausbildung zum Übersetzer und Dolmetscher unbedingt noch mitbringen?

Das Lernen im New Normal erfordert ein hohes Maß an Selbstorganisation, Selbst­motivation und Selbstdisziplin. Zudem ist Kommunikationsfreude via Video­call und per Mail und Social Media gefragt. Denn der Großteil des interaktiven Austauschs mit Mitlernenden und Lehrenden findet online statt.

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