Business-Englisch: 13 Floskeln, die Sie kennen sollten!

Dass Business-Englisch kein Alltags-Englisch ist, das haben wir Ihnen kürzlich hier auf dem Blog erklärt. Heute geht es ans Eingemachte: Wir stellen Ihnen Business-Englisch-Floskeln vor, die Sie kennen sollen, wenn Sie geschäftlich in der englischen Sprache unterwegs sind.

Redewendungen aus dem Business-Englisch

Floskel 1: „All hands on deck!“

Der englische Ausdruck „all hands on deck“ ließe sich wortwörtlich mit „alle Hände an Deck“ übersetzen. Er kommt ursprünglich aus der Seefahrt und wird oft mit dem deutschen „alle Mann an Bord“ verglichen. Gleichwohl die Bedeutung nicht gleich­zusetzen ist. Denn während „alle Mann an Bord!“ das Signal dafür ist, dass alle, die an Bord eines Schiffes sein sollten, auch tatsächlich auf dem Schiff sind, so dass es ablegen kann, meint „all hands an deck“, dass alle Hände und die daran hängende Mannschaft an Bord gebraucht werden, um eine Herausforderung zu meistern, beispielsweise einem Sturm zu begegnen.

Im modernen Business-Englisch ist sowohl „all hands on deck“ als auch „all hands“ gebräuchlich. Die Ausdrücke sind zu hören, wenn alle Hände und zugehörige Köpfe eines Teams gefordert sind. Ein „all hands“-Meeting ist zum Beispiel eins, wo sich Geschäftsleitung und Mitarbeiter zusammensetzen und die Köpfe rauchen lassen.

Floskel 2: „Helicopter view“

Der „Hubschrauber-Blick“ von oben erlaubt insbesondere denjenigen, die das Business führen, sich einen Überblick über das Ganze zu verschaffen. Überblick bedeutet damit, sich auf das große Ganze zu konzentrieren. Und damit auch die Details zunächst mal nebensächlich sein zu lassen.

Floskel 3: „Elevator pitch“

Beim Elevator pitch geht es um einen der Momente des Lebens, in denen man in einer kurzen Zeitspanne auf den Punkt kommen muss, um sich selbst oder eine Idee, eine Leistung oder ein Produkt zu „verkaufen“. Denn man hat nur wenig Zeit, buchstäblich eine Fahrstuhlreise mit demjenigen, der „kaufen“ soll, um ihn von sich oder der Sache zu überzeugen.

Floskel 4: „Hit the ground running“

„Schlagen“, „Boden“, „rennen“. Im Business meint die englische Floskel, dass man fulminant startet: in ein geschäftliches Vorhaben zum Beispiel. Wobei die Floskel nicht nur das harte, dynamische Herangehen umfasst, sondern auch das gekonnte Machen und das Gelingen als (Er)Folge dessen.

Floskel 5: „To boil the Ocean“

Wollte man den Ozean buchstäblich zum Kochen bringen, müsste man Unmögliches tun, gar ein Wunder vollbringen können. Im Business wird die Floskel immer dann genutzt, wenn die Ziele zu ambitioniert gesetzt werden: zu viel, zu schnell. Und dann sagt man eben meist abwehrend, dass man den Ozean eben nicht zum Kochen bringen könne.

Business-Englisch-Floskeln

Floskel 6: „Let’s take this offline!“

Wer im Internet präsentiert, sich, seine Ideen, sein Unternehmen, der ist online mit bestimmtem Content. Da passt es aus deutschsprachiger Sicht sehr gut, dieses oder jenes davon offline zu nehmen, um es für die Öffentlichkeit unsichtbar zu machen. Allerdings wird die Floskel im Business-Englisch eher benutzt, wenn es darum geht, ein Thema zu einem späteren Zeitpunkt oder in einem anderen Kontext zu besprechen.

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Floskel 7: „Let’s play it by ear!“

Wer Musik nach Gehör spielt, spielt sie ohne den Blick auf die zugehörigen Noten. Im Business-Englisch steht die Floskel dafür, spontan zu entscheiden, spontan zu handeln. Auch im Sinne von improvisieren.

Floskel 8: „To punch the puppy“

Selbstverständlich geht es bei dieser Business-Englisch-Floskel nicht darum, einen Welpen zu schlagen. Vielmehr ist sie zu hören, wenn etwas getan werden muss, das zunächst unangenehm ist, aber durchaus positive Ergebnisse bringen kann.

Floskel 9: „To get your ducks in a row“

Es bleibt tierisch: Die Business-Englisch-Floskel, dass man seine Enten in eine Reihe bringen solle, hat irgendwie auch irgendwas mit dem deutschsprachigen „Gänsemarsch“ zu tun. Insofern nämlich. Als dass dieser eine geordnete Reihe marschierender Wesen beschreibt. Im Business-Englisch geht es darum, etwas auf die reihe zu bekommen, indem man sich gut organisiert.

Floskel 10: „to drill down“

Tief(er) bohren oder aufbohren – das wären deutschsprachige Pendants zu dieser englischen Business-Floskel. Es geht darum, ein Thema gründlicher zu betrachten, es zu untersuchen.

Floskel 11: „Let’s have a kick-off-meeting!“

Ein Kick-off-Meeting wird das erste Meeting genannt, das zu einem neuen Projekt abgehalten wird, um dieses in die Tat umzusetzen.

Floskel 12: „to think outside the box“

Außerhalb der Kiste zu denken, das bedeutet im Business-Englisch, kreativ zu werden und außerhalb der gewohnten Wege zu denken.

Floskel 13: „Let’s do some blue-sky-thinking!“

Das Blaue vom Himmel zu versprechen, hat im Deutschen einen nicht guten Beigeschmack, denn meist geht es dabei um Versprechen, die nicht zu halten sind. Im Business-Englisch meint das Blaue vom Himmel zu denken, dass dem Denken keine Grenzen gesetzt sind.

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