Fachübersetzungen für die Industrie – ein Must-do für die Export-Vizeweltmeister Deutschland!

Die Bundesrepublik Deutschland verbuchte im Jahr 2019 einen Handelsbilanz­überschuss (Nettoexport) von plus 254,94 Milliarden US-Dollar. Damit ist sie Export-Vizeweltmeister. Die Volksrepublik China belegte mit einem Plus von 421,90 Milliarden US-Dollar Platz 1 und auf Platz 3 landete Russland mit plus 164,24 Milliarden US-Dollar. Schaut man sich an, was Deutschland exportiert und wohin die deutschen Produkte gehen, wird klar, wie viel Sprachen die deutsche Industrie “sprechen” muss. Damit der deutsche Export in alle Länder dieser Welt reibungslos läuft, sind Fachübersetzungen für die deutsche Industrie ein Must-do.

Deutschland ist 2019 Export-Vizeweltmeister geworden. Klingt gut, doch was heißt das eigentlich? Überall dort, wo ein Mensch etwas zählen oder messen kann, zählt und misst er. Dann vergleicht er seine Werte mit denen eines anderen und erstellt Bestenlisten (sogenannte Rankings). Denn der Mensch liebt nicht nur den Wettbewerb, sondern auch Listen. Und so gibt es selbstverständlich auch Listen zu den Handelsbilanzüberschüssen (Nettoexporten) der Staaten dieser Welt.

Der erste Platz darauf geht an die Volkswirtschaft, also die Wirtschaft eines Nationalstaates, mit dem größten Warenexport, weil das heißt, dass die Warenausfuhr (Export) dieser Wirtschaft höher ist als ihre Wareneinfuhr (Import) und, dass die Differenz zwischen beiden höher ist als die Differenz anderer Staaten. Diese Differenz zwischen Export und Import nennt man “Außenbeitrag” beziehungsweise Nettoexport. Wichtig zu wissen: Der Titel „Exportweltmeister“ ist kein Fachbegriff, sondern vielmehr ein Schlagwort in Politik und Medien.

Wie wird der Nettoexport gemessen und verglichen? Der Geldwert (auch monetärer Wert) der Exporte wird entweder in der Währung US-Dollar oder in der Währung Euro angegeben. Weil schwankende Wechselkurse das messen und Vergleichen erschweren und damit die Statistik beeinflussen, lässt sich der Warenwert der Exporte und Importe auch in sogenannten Kaufkraftparitäten angeben.

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Fachübersetzungen Industrie

Top 10 der wichtigsten Exportprodukte Deutschlands

Schauen wir uns einmal an, was Deutschland in die ganze Welt exportiert: Laut einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Capital online sind das die Exportschlager Deutschlands:

  1. Platz 1 der erfolgreichsten deutschen Exportprodukte seien demnach im Jahr 2018 Kraftwagen und Kraftwagenteile gewesen, darunter Kraftwagenmotoren, Karosserien, Aufbauten, Anhänger, elektrische Ausrüstungsgegenstände und anderes Zubehör. Größter Abnehmer der der deutschen Autoindustrie waren 2018 die USA.
  2. Deutsche Maschinen laufen in der ganzen Welt. Exportiert werden unter anderem Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge), Öfen, Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung oder Maschinen für die Land- und Forstwirtschaft.
  3. Den dritten Platz der wichtigsten Exportprodukte Deutschlands belegen Erzeugnisse der chemischen Industrie. Dazu zählten 2018 Capital zufolge: chemische Grundstoffe, Düngemittel, Kunststoffe in Primärformen, Klebstoffe und Chemiefasern.
  4. Es folgen elektronische und optische Erzeugnisse sowie Datenverarbeitungsgeräte wie Computer, Bankautomaten und Speichereinheiten sowie Antennen aller Art, Feuermelder, Unterhaltungselektronik, Uhren und Waagen.
  5. Auf Platz 5 der deutschen Exportschlager landen elektrische Ausrüstungen wie Elektromotoren, Generatoren, Transformatoren, Glasfaserkabel, Haushaltsgeräte oder Heizungen.
  6. Sonstige Waren nenne das Statistische Bundesamt (Destatis) die Produktkategorie auf Platz 6 der Top 10 der deutschen Exportprodukte. Darin werden laut Capital Handelsvorgänge gezählt, die die beteiligten Importeure oder Exporteure auf Antrag geheim halten wollten, beispielsweise weil sie im betreffenden Produktbereich Platzhirsch auf dem Markt seien.
  7. Auf dem siebten Platz des Rankings stehen Erzeugnisse der Pharmaindustrie: Salze, Vitamine, Hormone oder Antibiotika made in Germany seien stark nachgefragt, schreibt Capital. Ebenso Röntgenkontrastmittel, Vaccine, Heftpflaster und Watte.
  8. Platz 8 nehmen Fahrzeuge wie Schiffe, Jachten, Züge, Krafträder, Luft- und Raumfahrzeuge oder Fahrräder ein, die in Deutschland gefertigt wurden.
  9. Metalle heißt die Produktkategorie, die 2018 auf Platz 9 der Liste der wichtigsten deutschen Exportgüter steht. Zur Warengruppe Metalle gehörten Capital zufolge nicht nur metallische Rohstoffe wie Eisen, Stahl und Kupfer, sondern auch Nichtmetalle, darunter Steine und Erden.
  10. Platz 10 des Rankings belegte schließlich die deutsche Nahrungsmittel- und Futtermittelindustrie mit ihren Erzeugnissen. In den Bereichen Süßwaren, Käse, und Schweinefleisch sei Deutschland dem Wirtschaftsmagazin zufolge sogar Exportweltmeister. Viel exportiert würden aber auch Getreide, Getreideerzeugnisse und Backwaren sowie Kakao und Kakaoerzeugnisse.

Damit hätten wir 10 deutsche Industrien, die ihre Waren ins Ausland exportieren.

Sehen wir uns als Nächstes an, wohin die meisten Waren gehen. Die 10 wichtigsten Abnehmer deutscher Exporte sind laut dieses Berichts von Capital online:

  1. USA
  2. Frankreich
  3. China
  4. Niederlande
  5. Großbritannien
  6. Italien
  7. Österreich
  8. Polen
  9. Schweiz
  10. Belgien

Damit haben wir uns einen recht guten Überblick darüber verschafft, was Deutschland exportiert und wohin.

Warum internationale Unternehmen Fachübersetzungen für die Industrie brauchen

Sie sehen, zehn starke deutsche Industrien stehen hinter dem Titel Export-Vizeweltmeister. Ihre Produkte exportieren sie nicht nur in den deutschsprachigen Raum, die sogenannte DACH-Region zu der neben Deutschland (D) auch Österreich (A) und die Schweiz (CH) zählen und in der man mit der deutschen Sprache weit käme, wenn man zum Beispiel

  • Verträge aufsetzt und verhandelt, darunter Kaufverträge, Wartungs- und Reparaturverträge, Garantievereinbarungen, Arbeitsverträge und Werksverträge,
  • oder Begleitpapiere ausfertigt, darunter Auf-/Baupläne, Montagepläne, Produktbeschreibungen, Wirkversprechen, Inhaltsangaben, Bedienungsanleitungen und Zubereitungsanweisungen, Transportpapiere.

Nein, allein unter den zehn wichtigsten Abnehmern deutscher Exporte sind auch schon acht fremdsprachige Nationen. Ohne Übersetzungen ihrer Inhalte kämen die deutschen Exporteure dort nicht weit, denn Missverständnisse wären vorprogrammiert. Denn jede der oben angeführten Industrien spricht quasi ihre eigene Fachsprache mit eigener Terminologie – so nennt man die Summe aller Fachbegriffe derselben. Eine solche Fachsprache lässt sich schon nicht ohne entsprechende Fachkenntnisse verstehen und erst recht nicht ohne hochwertige Fachübersetzungen für die Industrie der Importeure, in der die exportierten Güter genutzt und/oder (weiter) verarbeitet werden.

Übersetzerbranche hat sich auf Fachübersetzungen für die Industrie spezialisiert

Der Bedarf an Fachübersetzungen für die Industrie ist entsprechend groß. Jedem deutschen Unternehmer, der exportiert, sollte die Bedeutung von Fachübersetzungen seiner Inhalte bewusst sein. Vor dem Hintergrundwissen, dass Menschen sich eher in ihrer Muttersprache über Produkte informieren und darin auch eher Kaufprozesse abschließen als in einer Fremdsprache, selbst wenn sie diese recht gut beherrschen, wird klar, dass Fachübersetzungen für die Industrie, die bereits exportiert beziehungsweise exportieren möchte, Teil des Konzepts zur Internationalisierung sein müssen. Wer sie nicht von vornherein einplant, vergibt Chancen.

Die deutsche Übersetzerbranche stellt sich dieser Herausforderung seit Jahren. Viele Übersetzer haben sich auf Fachgebiete einzelner Industrien spezialisiert, so dass sie professionelle Fachübersetzungen für die Industrie anfertigen können.

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