Die Bedeutung von Ausgangssprache und Zielsprache

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Wer mit Übersetzungen zu tun hat, wird immer wieder auf die Begriffe Ausgangssprache und Zielsprache stoßen, spätestens dann, wenn professionelle Übersetzer und/oder Dolmetscher beauftragt werden. Dann nämlich werden Sie nach der Sprachkombi gefragt und ob Sie Ausgangs- und Zielsprache nennen können. Wir liefern Ihnen hier die gängigen Definitionen der Begriffe und erklären ihren alltäglichen Gebrauch an praktischen Beispielen.

Mehrsprachigkeit

Mit der Globalisierung werden immer mehr Unternehmen zum Global Player: Sie beziehen Position auf dem internationalen Markt und machen ihre Geschäfte über Grenzen und damit auch über Sprachgrenzen hinweg. Das erfordert Mehrsprachigkeit – inhouse und im außer-Haus-Kontakt mit Geschäftspartnern, Lieferanten und Kunden: Sowohl Mündliches als auch Schriftliches muss dabei von einer Sprache in eine andere übertragen werden. Sobald Sie mit dieser Arbeit professionelle Dienstleister einsetzen, die als Dolmetscher Gesprochenes dolmetschen oder als Übersetzer Geschriebenes übersetzen, sollten Sie die Begriffe Ausgangsprache und Zielsprache kennen und sicher zu benutzen wissen.

Was ist die Ausgangssprache? (Begriffserklärung, Definition)

Der Begriff „Ausgangssprache“ ist ein Fachbegriff in der Fachsprache der Übersetzer und Dolmetscher. Er bezieht sich auf das Original – etwas Gesprochenes oder Geschriebenes – und die Sprache, in der dieses gesprochen oder geschrieben ist. Es geht bei der Ausgangssprache Definition also immer um die Sprache, von der man beim Übertragen ausgeht. Sie könnten alternativ zum Begriff Ausgangssprache demzufolge auch den Fachbegriff Originalsprache verwenden. Mitunter treffen Sie auch auf das Synonym „Quellsprache“.

Was bedeutet Ausgangssprache auf Englisch?

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen englischsprachig unterwegs sind, brauchen Sie selbstverständlich den Begriff Ausgangssprache auf Englisch. Im Englischen wird dafür meist der Ausdruck „source language“, seltener der Ausdruck „original language“ benutzt.

Was ist die Zielsprache? (Begriffserklärung, Definition)

Analog zum Begriff „Ausgangssprache“ bezieht sich der Fachausdruck „Zielsprache“ auf die Sprache, in die ein Dolmetscher oder Übersetzer das von ihm zu Dol­metschende oder zu Übersetzende überträgt. Die Zielsprache meint demzufolge die Sprache, in der das Ergebnis vorliegt, nachdem Dolmetscher und Übersetzer am Sprachwerk waren.

Sie suchen Dolmetscher und Übersetzer, die Ihnen Ihre Dokumente professionell von der Ausgangssprache Ihrer Wahl in die Zielsprache Ihrer Wahl übertragen? Dann freuen wir uns als Übersetzungsagentur auf Ihre Kontaktaufnahme – selbstverständlich unverbindlich!

Wenden Sie sich gerne direkt an uns!

Was bedeutet Zielsprache auf Englisch?

Im Englischen ist der Ausdruck „target language“ für den Fachbegriff Zielsprache geläufig. Seltener wird der englische Ausdruck „object language“ dafür verwendet.

Ausgangssprache und Zielsprache verstehen

Ausgangssprache und Zielsprache richtig verstehen und bestellen – Praxisbeispiele

In Zusammenarbeit mit Übersetzern und Dolmetschern, ganz gleich, ob unternehmensinternen oder externen, also nicht zum Unternehmen gehörenden Dienstleistern, geht es darum, den Auftrag so präzise wie möglich zu formulieren, um bestmögliche Ergebnisse in kürzester Zeit und im besten Preis-Leistungsverhältnis zu erhalten.

Sie bestellen also beispielsweise die Übersetzung eines Vertrages ins Englische, den Sie in Ihrer Geschäftssprache Deutsch aufgesetzt haben. Beim Beauftragen des professionellen Übersetzers oder einer professionellen Übersetzungsagentur benennen Sie die Ausgangssprache des Vertrages (hier: Deutsch) und die Zielsprache (hier: Englisch), in die dieser übersetzt werden soll – gegebenenfalls auch mehrere Zielsprachen. Gefragt nach der Sprachkombination (kurz: Sprachkombi) würden Sie im Beispiel also Ausgangssprache-Zielsprache gleich Deutsch-Englisch antworten.

Nach diesen Vorgaben folgt die Auswahl des Übersetzers: Denn in der Regel übersetzen die Sprachprofis aus oder in ihre Muttersprache. In unserem Beispiel brauchen Sie also einen Übersetzer, der Deutsch und/oder Englisch als Muttersprache beherrscht.

Wichtig: Beachten Sie, dass insbesondere Weltsprachen wie Englisch in mehreren Varianten existieren, die sich in Abhängigkeit vom Ort unterscheiden, an dem sie gesprochen werden. Sie sollten also unbedingt einen Englisch-Übersetzer mit der Übersetzung Ihres Vertrags beauftragen, der das Englisch spricht, das den Empfängern/Lesern des Vertrages geläufig ist.

Fragen Sie den Sprachdienstleister deshalb nach dem Englisch, das er beherrscht, zum Beispiel Britisches Englisch, Schottisches Englisch, Amerikanisches Englisch, Australisches Englisch. Wählen Sie dann die Variante, die Ihre Zielgruppe spricht. So vermeiden Sie Miss­verständnisse, denn die lokalen Versionen des Englischen unterscheiden sich mitunter sehr voneinander – sowohl vokabeltechnisch, als auch grammatikalisch und orthografisch.

In der Kommunikation mit den Sprachdienstleistern sollten Sie in diesem Zusammenhang immer nach der Lokalisierung der Übersetzung fragen.  So nennt man die Anpassung einer Übersetzung an eine lokale Variante einer Zielsprache.

Ähnliches gilt für das Beauftragen von Dolmetschern.

Wichtig ist zudem, dass Sie beim Beauftragen der Sprachdienstleister beachten, dass sich viele Dolmetscher und Übersetzer auf Fachsprachen spezialisiert haben, die einen eigenen fachspezifischen Wortschatz und nicht selten auch spezifische Sprachanwendungen besitzen. Bei einem Auftrag wie in unserem Beispiel macht es also Sinn, entweder einen Übersetzer zu beauftragen, der sich neben Englisch auch mit Vertragsrecht auskennt oder in Ihrer Branche sprachlich versiert ist.

Unsere besten 5 Tipps, um Übersetzungen in höchster Qualität zu bekommen

Zu guter Letzt geben wir Ihnen unsere besten 5 Tipps an die Hand, damit Sie stets Übersetzungen in höchster Qualität bekommen, wenn Sie künftig Übersetzer und Dolmetscher beauftragen.

Tipp 1: Lassen Sie nur geprüfte und freigegebene Dokumente übersetzen!

Übergeben Sie dem Übersetzer nur Dokumente, die Sie vorab im Unternehmen auf Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft haben und die gegebenenfalls von Verantwortlichen freigegeben worden sind. Denn Anpassungen im Nachhinein kosten Sie unnötig Nerven, Arbeit, Zeit und Geld. Das gilt insbesondere dann, wenn die Übersetzung in mehrere Sprachen beauftragt wurde.

Tipp 2: Planen Sie ausreichend Zeit für die Übersetzung ein!

Planen Sie die Übersetzung der Dokumente in den Workflow mit ein, damit der Übersetzer genügend Zeit für seine Arbeit hat. Beachten Sie, das dringende Aufträge meist mehr Kosten verursachen.

Tipp 3: Briefen Sie den Übersetzer umfassend und geben Sie ihm Referenzmaterial!

Je mehr der Übersetzer zum Auftrag weiß, desto besser kann er Ihre Dokumente übersetzen. Bestenfalls nennen Sie ihm Ihre Anforderungen in einem ausführlichen Briefing und stellen ihm Referenzmaterial zur Verfügung.

Tipp 4: Setzen Sie unbedingt aufs Lektorat!

Nutzen Sie die Dienstleistung Lektorat, die Ihnen zur Übersetzung entweder inklusive oder als extra Posten angeboten wird. Das Lektorat lohnt sich, denn es tilgt mögliche Fehler aus der Übersetzung und ist eine bewährte Qualitätskontrolle.

Tipp 5: Kontrollieren Sie die Übersetzung, bevor Sie sie in Umlauf bringen!

Machen Sie es sich zum Prinzip, jede Übersetzung vor dem Inverkehrbringen noch ein letztes Mal zu prüfen, um mögliche Fehler zu berichtigen.

Unsere professionellen Übersetzer und Dolmetscher beherrschen ihre Sprachen perfekt. Sie sind in der Lage, Ihre Vorlagen lokalisiert zu übersetzen. Stellen Sie uns direkt hier Ihre Anfrage – und wir finden den besten Sprachprofi für Sie, versprochen!

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