22 Jahre Lingua-World – Ein grenzenloses Zuhause

Es war ein typischer Novembersamstag vor 22 Jahren. Wegen Allerheiligen war es ruhig im sonst so belebten belgischen Viertel im Herzen von Köln. Und auch der normalerweise hell erleuchtete Lampenladen an der Ecke lag zunächst im Dunkeln. Doch aufmerksamen Beobachtern dürfte die Veränderung aufgefallen sein: Trotz Feiertag strahlte es plötzlich hell aus den Schaufenstern des Lampengeschäfts.

Lingua-World 1997

Nelly Kostadinova hatte ihren ersten Arbeitsplatz als Inhaberin eines Übersetzungs­büros in Betrieb genommen – als Untermieterin in eben jenem Lampenladen und entgegen der Empfehlungen der IHK-Berater. Diese waren der Meinung, der Markt für Übersetzungen sei übersättigt. Es war der 1. November 1997 – die Geburtsstunde von Lingua-World.

Angetrieben wurde Nelly Kostadinova von einer enormen Portion Mut und einer Vision: Sie wollte nicht einfach nur Übersetzungen anbieten. Es sollten Fach­übersetzungen sein von Muttersprachlern, die in eben jenem Land leben, in dem die Sprache gesprochen wird. Sie wollte mit Übersetzern und Dolmetschern arbeiten, die Fachwissen in den jeweiligen Bereichen haben, die übersetzt werden sollen. Egal, ob es sich um Fachübersetzungen aus dem Bereich Medizin, Jura, Handwerk, Industrie, IT oder sonstiges handelt.

Verständliche Kommunikation weltweit – world-wide communications. Mit dieser Vision wollte sie eine Botschaft in die Welt senden: Wir alle können Grenzen überwinden – gemeinsam! Egal ob nationale Grenzen oder unsere vermeintlichen psychischen und physischen Grenzen. Doch Nelly Kostadinova wollte Menschen mit Lingua-World nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz bieten, sondern auch ein zweites Zuhause.

Durch Kommunikation Grenzen überwinden

Heute – 22 Jahre später, teilen die zahlreichen Mitarbeiter in 19 Filialen, sowie mehr als 10.000 freie Fachübersetzer und Dolmetscher weltweit Nelly Kostadinovas Vision. Für sie ist Lingua-World nicht einfach nur ein sicherer Arbeitgeber, sondern ein Ort, an dem sie sich entwickeln und entfalten dürfen und sollen. Jede der Filialen bietet ein kleines Zuhause, an dem Qualifikationen und Werte ausgebaut und gelebt werden. Wo sie sich wertgeschätzt fühlen. Ein kleiner Mikrokosmos von dem aus sie doch mit der ganzen Welt verbunden sind. Ihre Vision von einer grenzenlosen Welt, in der sich jeder frei entfalten darf und in der jeder so gefördert wird, wie er es braucht, teilt Firmengründerin, -inhaberin und Keynote-Speaker Nelly Kostadinova nicht nur in ihren inspirierenden Vorträgen mit ihrem Publikum.

Diese Einstellung teilen auch ihre Mitarbeiter, ohne die Lingua-World nicht den Erfolg hätte, mit dem es seit 22 Jahren als einer der führenden Sprach­dienstleister auf dem Übersetzungsmarkt besteht. Durch diesen Erfolg konnte bereits viel Gutes in der Gesellschaft bewirkt werden. Ein Heim für misshandelte Mädchen in Südafrika und eine Jugendeinrichtung in Essen sind nur ein kleiner Auszug aus den wohltätigen Projekten, die Nelly Kostadinova dank des Erfolgs von Lingua-World fördern konnte. Als nächstes Highlight steht in wenigen Wochen der Genius-Award „Woman of the Year 2019“ an. Diesen stiftet und verleiht die Lingua-World Chefin und ehrt damit eine ebenso herausragende Frau für ihr gesellschaftliches Engagement.

Eine Geburtstagsparty für alle

Zur Feier des Schnapszahl-Jubiläums waren alle Filialen eingeladen, auf Firmenkosten gemeinsam virtuell Mittag zu essen und den Geburtstag zu feiern.

Das Team im Kölner Hauptsitz ließ sich leckere Pizza kommen.

Das Team im Kölner Hauptsitz ließ sich leckere Pizza kommen.

Pünktlich um 13 Uhr haben alle Filialen ihre Bestellungen erhalten und waren beim Geburtstags-Menü gedanklich miteinander verbunden: Verteilt auf der ganzen Welt und dennoch ein Team!

Die Düsseldorfer Filiale feierte in einem japanischen Restaurant.

Die Düsseldorfer Filiale feierte in einem japanischen Restaurant.

Beim leckeren entspannten Lunch wurden die Mitarbeiter gefragt: „Was macht Lingua-World für dich aus?“ Das Feedback ist so überwältigend, dass es eine eigene Blog-Reihe verdient hat. Denn einig sind sich alle Angestellten: Lingua-World ist mehr als ein Arbeitsplatz. Es ist ein Ort, an dem Werte gelebt und in die Welt hinaustransportiert und weitergegeben werden. Und an dem sich die Mitarbeiter willkommen und zuhause fühlen.

Die bewegende Reihe „Mitarbeiterstimmen“ eröffnet die Filialleiterin unseres Berliner Standortes, Katharina Ladurna:

Das Team der Hauptstadt-Filiale im Diner

Unsere Hauptstadt-Filiale ließ es sich in einem Diner schmecken.

„Wenn ich morgens ins Büro komme, habe ich das Gefühl in ‚mein Büro‘ zu kommen. Frau Kostadinova hatte mir den Schlüssel zu diesem Büro zukommen lassen, ohne mich jemals persönlich getroffen zu haben. Wir hatten nur für ein Vorstellungsgespräch telefoniert. Das war vor fast drei Jahren. Seitdem hat sich das Büro gut entwickelt, wir konnten sogar erweitern und eine zweite Mitarbeiterin einstellen. Daher komme ich – je nach Dienstbeginn – manchmal ins Büro und da wartet schon jemand auf mich, der mir einen guten Morgen wünscht und mich fragt was ich gestern Abend noch unternommen habe. Ein schönes Gefühl. Mit dem Einschalten des Computers wird der Standort Berlin dann zweitrangig. Man ist sofort mit tausenden Übersetzern aus der ganzen Welt verbunden und begibt sich in dieses digitale internationale Universum. Lingua-World ist für mich wie eine kleine Familie, die nicht am selben Ort wohnt. Man hat viele Kanäle, um miteinander in Verbindung zu sein, sich zu unterstützen oder auch mal Spaß zu haben.“

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