Dienstreise mit sozialem Ansporn nach Südafrika

Vom 16. April bis zum 2. Mai 2013 war unser Mitarbeiter Max Weber, Filialleiter von Lingua-World Düsseldorf, an unserem Standort in Johannesburg und hatte dort die Gelegenheit, im Zuge seiner Dienstreise durch Südafrika, den ihm bis dato völlig unbekannten afrikanischen Kontinent kennen zu lernen. Darüber hinaus hatte diese Dienstreise auch einen sozialen Aspekt: unsere neu eröffnete „Computer School“ in den Townships von Soweto. Lesen Sie hier seinen persönlichen Erfahrungsbericht:

„Während meines Aufenthalts in Südafrika hatte ich neben der Arbeit in der dortigen Filiale von Lingua-World Johannesburg auch die Möglichkeit, das soziale Projekt der Firma in Soweto zu besuchen.

Bereits auf dem Weg dorthin konnte ich viele kulturelle Eindrücke sammeln; zunächst einmal, dass die Autos dort auf der linken Straßenseite fahren. Während der Fahrt durch die Stadt Johannesburg und später auch über Land, fielen mir vor allem die immer noch augenfällig und  teilweise sehr extremen gesellschaftlichen Unterschiede auf. Reiche Villenviertel, in denen meist die weiße Bevölkerung lebt grenzen teilweise direkt an die Wohnsiedlungen der schwarzen Bevölkerung, sogenannte „Townships“, die zwar nicht direkt mit Slums gleichzusetzen sind, zumindest nicht innerhalb der Stadtgrenzen, in denen die Menschen dennoch vorwiegend in bescheidenen Verhältnissen leben. Soweto ist ein solches Township im Südwesten von Johannesburg und hier befindet sich auch das von Lingua-World unterstützte Jugendzentrum.

Max-Kinder

Bei meiner Ankunft wurde ich von Thabile, der Leiterin des Zentrums, empfangen und sie führte mich zunächst einmal durch die Anlage. Ich sah, wie den Kindern dort auf spielerische Art die Werte des Zusammenlebens vermittelt werden und wie sie gemeinsam singen. Ich durfte ihnen in der von Lingua-World eingerichteten „Computer School“ bei den Hausaufgaben helfen. Es bereitete mir sehr viel Freude zu sehen, wie wissbegierig die Kinder sind und wie viel Spaß sie am Lernen haben. Allgemein spürt man hier in jedem Moment, mit welcher Hingabe die Betreuer bei der Sache sind und wie glücklich die Kinder sind, dass sie hier eine zweite Familie gefunden haben, die ihnen so viel Freude bereitet und ihnen Dinge ermöglicht, die sie sonst nicht hätten.

Max-Löwen

Für mich persönlich war dieser Besuch eine emotional sehr wertvolle Erfahrung, die mir vor Augen geführt hat, dass man auch mit bescheideneren Mitteln viel erreichen kann, wenn man nur eine Atmosphäre schafft, in der sich die Menschen respektieren und bereit sind, voneinander zu lernen, um sich gegenseitig zu bereichern.“

In Zukunft werden von diesem kulturellen Erfahrungsaustausch bestimmt auch noch weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Lingua-World profitieren!

 

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